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Der Staat fördert die Erzeugung von Solarstrom. Die Stromkonzerne in Deutschland sind rechtlich gezwungen, einem Privathaushalt eine feste Vergütung zu zahlen, sofern er den selbst erzeugten Strom ins Stromnetz einspeist. Für Hausbesitzer bieten erneuerbare Energien somit die Möglichkeit, sowohl etwas für die Umwelt zu tun als auch für den eigenen Geldbeutel. Erneuerbare Enegien lohnen sich aber auch sonst, z.B. mit einer Solarheizung. Die gesetzliche Grundlage: Das Erneuerbare-Energien-GesetzGrundlage der Förderung ist das seit 2003 gültige Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, auch kurz Erneuerbare-Energien-Gesetz genannt. Dort betont der Gesetzgeber, dass erneuerbare Energien aus umweltpolitischer aber auch volkswirtschaftlicher Sicht nachhaltig gefördert werden sollen. Um dies zu gewährleisten, erhalten alle Betreiber einer Anlage, die auf erneuerbare Energie setzt, bis zu zwanzig Jahre lang nach Inbetriebnahme ihrer Anlage eine festgeschriebene Vergütung für den gelieferten Strom. Das gibt Planungssicherheit. Der Energieversorger vor Ort ist verpflichtet, den erzeugten Solarstrom in sein Netz einzuspeisen. Die Energieversorger müssen die Differenz zwischen Vergütung und realem Marktpreis der Kilowattstunde Strom aus eigenen Mitteln begleichen. Welche Förderungen gibt es genau?Die Einspeisungsvergütungen orientieren sich zum einem daran, wie viel Strom die Anlage erzeugt, zum anderen fällt die Vergütung jedes Jahr etwas geringer aus. Dies dient dem Anreiz, den Wirkungsgrad solcher erneuerbaren Energien auch in Zukunft zu verbessern. Das gilt gleichermaßen für die Entwickler der Technologie als auch für die Betreiber solcher Anlagen. Wer beispielsweise bis zu 30 Kilowatt Solarstrom erzeugt, bekommt momentan 54,53 Cent für jede Kilowattstunde gezahlt, die er ins Netz einspeist. Bei Anlagen, die zwischen 30 und 100 Watt erzeugen, sind es 53,87 Cent, darüber hinaus 51,3 Cent. Hinzu kommen noch Förderungen für den Kauf und die Installation einer Anlage seitens der Bundesländer und Kommunen oder zinsgünstige Darlehen, wie sie die Kreditanstalt für Wiederaufbau vermittelt. Ob sich Solarstrom für den Einzelnen rechnet, hängt allerdings auch von anderen Faktoren wie etwa dem persönlichen Steuersatz, Standortbedingungen oder der Dachausrichtung ab. Insofern lohnt es sich, sich vorher von einem Experten beraten zu lassen und die Kosten solch einer Anlage am konkreten Einzelfall durchrechnen zu lassen. |
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