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Ein Nullenergiehaus ist ein Haus das im Sommer und Winter die Bewohner mit der selbst produzierten Energie von Solaranlagen versorgt. Die gewonnene Energie reicht aus für die Strom und Wärmeversorgung. Ein Nachteil ist allerdings, dass für den Bau des Hauses momentan noch viel Energie verbraucht wird und die Kosten so hoch sind, dass der wirtschaftliche Nutzen fraglich ist. Die Grundlagen für das NullenergiehausUm die gewonnene Energie optimal nutzen zu können sind eine optimale Lüftungstechnik und Wärmedämmung erforderlich. Darum muss beim Bau des Daches und der Außenwände qualitativ hochwertiges Dämmmaterial verwendet werden. Alle Türen und Fenster müssen ebenfalls gut isoliert sein. Dadurch wird gewährleistet, dass bei verschlossenen Türen und Fenstern keine ungewollte Energie nach draußen ausweichen kann sondern im Haus gespeichert wird. Da der Innenbereich möglichst luftdicht sein muss, wird dies mit dem Bloor-Door-Test getestet. Dabei wird Luft in das Haus hineingepumpt, durch ein spezielles Verfahren wird dann festgestellt wo die Luft entweicht. Diese undichten Stellen werden nachträglich beseitigt. Das Haus muss so ausgerichtet und gebaut sein, dass es möglichst viel Sonnenlicht abbekommt. Große Fensterflächen nach Süden hin helfen dabei mehr Sonnenlicht einzufangen. Bei einem Haushalt von vier Personen muss das Dach auf mindestens sechs Quadratkilometern mit Sonnenkollektoren bedeckt sein. Diese fangen das Sonnenlicht auf und die Photovoltaikanlage wandelt es dann in Energie um. Auch das Wasser wird in einem Nullenergiehaus wieder recycelt. Dazu wird Regen und gebrauchtes Wasser mit einer internen Kläranlage gefiltert und wieder frisch aufbereitet. Vor- und Nachteile des NullenergiehausesWer in einem Nullenergiehaus wohnt trägt natürlich einen großen Teil zum Umweltschutz bei. Außerdem bleibt mehr Geld in der Haushaltskasse, da keine Kosten mehr für Strom und Wasser anfallen. Jedoch muss man sich bewusst darüber sein, dass die Kosten für den Bau des Hauses dafür sehr hoch. sind. Auch der Energieaufwand, der für den Bau des Hauses nötig ist, wird erst Jahre später durch die Energieersparnis gedeckt. |
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